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Daifuku in a bowl

Daifuku - Japanische Reiskuchen mit roter Bohnenpaste

Gericht Süßes
Länder & Regionen Japanisch
Zubereitungszeit 45 Minuten
Portionen 15 Stück

Zutaten

Für den Reisteig

  • 100 g Klebereismehl (z.B. Shiratamako oder Mochigome)
  • 180 ml Wasser
  • 50 g Zucker

Für die Füllung

  • 150 g Azukibohnen
  • 150 g Zucker
  • 1 Prise Salz

Außerdem

  • Dämpfeinsatz oder -sieb
  • Mais- oder Kartoffelstärke
  • Backpapier
  • Tasse/Glas mit 9 cm Durchmesser

Anleitungen

Die Rote-Bohnen-Paste (Anko)

  1. Die Azukibohnen 8-12 Stunden (am besten über Nacht) in kaltem Wasser einweichen. Einweichwasser wegkippen und Bohnen abspülen. Bohnen in einen Kochtopf geben und so viel Wasser hinzugeben, dass es ca. 2 cm über den Bohnen steht. Dadurch platzen die Bohnen beim Kochen nicht auf. Aufkochen lassen, Herd ausmachen und 5 Minuten lang ziehen lassen. Wasser durch ein Sieb abgießen. Dadurch werden die Bitterstoffe entfernt.

  2. Bohnen erneut in den Topf geben und wieder mit gleich viel Wasser bedecken. Aufkochen lassen, Hitze herunterdrehen und ca. 1 Stunde köcheln lassen. Da das Kochwasser mit der Zeit verdampft, zwischendurch immer wieder heißes Wasser aus dem Wasserkocher nachgießen. Die Bohnen sind fertig, wenn du sie zwischen den Fingern leicht zerdrücken kannst.

  3. Wenn die Bohnen weich genug sind, Herd auf höchste Stufe stellen. Zucker hinzufügen und unter ständigem Rühren so lange kochen lassen, bis die Masse dickflüssig wird. Ziehe gegen Ende immer wieder mit dem Kochlöffel eine Linie am Topfboden entlang. Dauert es ca. 2 Sekunden bis sich die Lücke schließt, ist die Paste fertig.

  4. Topf vom Herd nehmen und Ankopaste sofort in ein anderes Gefäß umfüllen. Beim Abkühlen wird die cremige Masse noch etwas fester. Ist sie abgekühlt, kannst du sie erstmal in den Kühlschrank stellen. 

Der Reisteig

  1. Reismehl und Zucker in einer hitzebeständigen Schüssel vermengen. Wasser hinzufügen und mit dem Schneebesen so lange mixen, bis sich alle Klümpchen aufgelöst haben.

  2. Einen ausreichend großen Topf einige Zentimeter hoch mit Wasser füllen. Dämpfeinsatz reinsetzen (ich habe einfach ein Nudelsieb ohne Griff genommen). Wasser zum Kochen bringen. Schüssel mit Reisteig in den Dämpfeinsatz stellen. Topfdeckel mit einem Küchenhandtuch umwickeln, damit das Kondenswasser nicht in den Teig tropft. Topf schließen. Reisteig 15 Minuten lang dämpfen. Nach 7 Minuten einmal gut umrühren. Am Ende sollte eine klebrige Teigmasse entstehen.

  3. Backpapier auf der Arbeitsfläche auslegen und großzügig mit Stärke bestreuen. Reisteig auf das Backpapier legen und nochmal mit Stärke bestäuben. Kurz abkühlen lassen.

Die Daifuku

  1. Ein Nudelholz mit Stärke bestäuben. Den Reisteig ca. 5 mm dick ausrollen. Wenn es noch klebt, einfach mehr Stärke verwenden. Backpapier samt Teig auf ein Backblech legen und für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen.

  2. Nach dem Abkühlen Backpapier mit ausgerolltem Reisteig wieder auf die Arbeitsfläche legen. Mit einer Tasse/einem Glas runde Teigstücke ausstechen. Reste immer wieder verkneten und neu ausrollen. Bei mir kamen 15 Stück heraus. Die Teigstücke auf mit Stärke bestäubten Tellern auslegen, sodass sie nicht zusammenkleben.

  3. Einen rundes Teigstück auf die Hand legen und mit einem Pinsel die überschüssige Stärke entfernen. Mit einem Teelöffel eine walnussgroße Portion Bohnenpaste auf den Teig geben. Zum Verschließen die jeweils gegenüberliegenden Teigränder fest zusammendrücken. Bei mir gab es insgesamt 4 Enden, die ich zusammengedrückt habe. Zum Schluss die so entstandene Kugel nochmal sanft zwischen den Händen rollen, damit die Form gleichmäßig wird. Klebrige Stellen erneut mit Stärke bestäuben. Fertige Daifuku auf mit Stärke bestäubten Tellern auslegen.

Daifuku genießen

  1. Am besten schmecken Daifuku frisch. Solltest du nicht alle auf einmal verspeisen wollen, halten sie sich bis zu 2 Tage im Kühlschrank. Du solltest sie luftdicht verschlossen aufbewahren, weil sie sonst austrocknen. Sowohl Anko als auch Daifuku lassen sich außerdem super einfrieren. 

Rezept-Anmerkungen

Das Rezept wurde inspiriert von der tollen japanisch-amerikanischen Bloggerin Nami von justonecookbook.com